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Da ist sie also, unsere zweite EP. „Presence (the Art of Overcoming, Pt. 1)“ ist der erste Teil einer Doppel-EP, die wir dieses Jahr veröffentlichen werden. Über den zweiten Teil aber bei gegebenen Anlass mehr. Heute sprechen wir über „Presence“.

„Presence (the Art of Overcoming, Pt. 1)“ behandelt, wie so viele Veröffentlichungen zuvor die Themen Verlust, Angst, und Tod. Es geht um das Verlassen-werden, das Gefühl von „Man hat mich zurückgelassen“, das Wissen, alleine zu sein, alleine damit klar kommen zu müssen. Ein weiterer, endloses und sinnloser Kampf. Da werden Löcher gerissen in Form von Menschen und anschließend muss man reden halten („Figure“), da wird gewartet, darauf, dass doch endlich mal jemand „Nein“ sagt und es zu Ende bringt („the greatest ‚No’ in History“). Es wird gefragt wie es einem geht, und selbstverständlich geht es einem beschissen und eigentlich möchte man doch auch nur das genießen, was die anderen haben („But I lied“) und wenn sie am nächsten Morgen verschwunden sind, fragt man sich, warum einem diese ganze Kacke schon wieder passiert ist. Warum konnte man nicht vorher aufhören, warum muss man immer erst verletzt werden und traurig sein? („Please just make me Sad“ & „Gone By Morning“).

Es gibt also viele Gründe, beim durchhören dieser Songs traurig zu sein für uns. Es gibt aber auch viele gute Erinnerungen. Zum Beispiel die Woche, als wir bei Julian eingesperrt waren und die Songs arrangiert haben. Oder die Nacht bei Jan Jaing von drumnow.de, und das Frühstück danach. Und nicht zuletzt die Möglichkeit, bei ihm Schlagzeug aufzunehmen. Die (nicht so) lange Fahrt von Köln nach Düren zu Tobias Bücken, wo wir den Rest der Woche alles andere aufgenommen haben. Das Artwork von Alyssa LeFevre (@Anchorlyss_Art), der Verstärker von Florian Hermsen, das Essen von Laura Bücken und noch soviel mehr. Und natürlich die ganzen lieben Nachrichten über unser neues Zeug. Und so hat alles zwei Seiten im Leben; diese EP ist da ganz bestimmt keine Ausnahme. Obwohl der offizielle zweite Teil ja erst noch kommt.

Bis dahin bleibt gesund,

In Liebe,

Foliot


Wow. Unser erstes Musikvideo. Schon etwas besonderes, ein Grund zu feiern. Es ist manchmal schon merkwürdig, welche Wege das Leben so geht. Geschrieben wurde The Greatest ‚No‘ in History über das eine Mädchen, das Video wurde über ein anderes gedreht. Manchmal ist das Schicksal eben doch der beste Pointenschreiber. Es haben sich so, so unfassbar viele Dinge verändert, seitdem wir unsere Wut aus dem Leibe gekotzt und auf Gitarre und Schlagzeug gedrückt haben. Aber eine Sache ist geblieben: Das Gefühl von Warten. Warten auf das Ende, warten auf einen Anfang, warten, immer nur warten. Und jetzt hat zumindest ein Warten sein ende: Das warten auf das erste richtige Musikvideo. Wir sind sehr stolz und dankbar auf und für alle, die uns dabei geholfen haben: Jan Jaing und DrumNow.de in Köln, die uns ihren Recordingspace und ihre Weisheit zur Verfügung gestellt haben. Tobias Bücken für‘s Mixen, Mastern und Wohnen-Lassen. Florian Hermsen für seinen Amp, ohne den das Ganze mit Sicherheit anders klänge. Lukas Hansen für‘s Ausarbeiten, Drehen, Regie, Schnitt und Aushalten unserer Wahnvorstellungen, was man alles noch machen könnte. Und natürlich dem Neue Wände Festival 2020 Münster und dem Verein zur bürgerschaftlichen Förderung der Hochschulkultur in Münster e.V., die unser Video im Rahmen des Festivals Premieren und uns spielen lassen und lieb haben. Wir haben euch auch lieb. Vielleicht warten wir bis zum nächsten Musikvideo dann auch nicht so lange.

in Liebe,

Foliot


2020 ist zwar definitiv eine Menge, aber nicht ganz die Menge, die wir alle erwartet oder erhofft hatten. Nachdem Australien brannte, die USA fast ihren Präsidenten aus dem Amt schafften, die USA fast einen Krieg mit dem Iran anzettelten, Faschisten in Thüringen für knapp ne Woche einen Ministerpräsidenten ins Amt hoben, der Brexit stattfand und wir alle den plötzlichen Tod Kobe Bryants betrauerten, steht nun also die Welt quasi still. Alle Konzerte, die wir geplant hatten, sind abgesagt. Die Universitäten verlagern ihren Unterricht auf Internet. Und nach knapp zwei Wochen findet man auch wieder Toilettenpapier im Supermarkt.

Das war so nicht ganz geplant von uns. Nicht, dass wir Schuld an Corona trügen, damit haben wir nun wirklich nichts zu tun. Aber einfach wie das erste Quartal im Jahr abgelaufen ist, hatten wir uns nun mal dezent anders vorgestellt. Speziell die Auftritte in Enschede (17.04) und das Neue Wände Festival in Münster (22.-24.05.) sind Dinge, um die wir es enorm schade finden. Sehr hatten wir uns gefreut und allerlei Ideen überlegt, um eine Live-Show zu bieten, die nicht nur den Events gerecht wird, sondern auch einen Ausblick bieten würde auf die neuen EP’s die wir geplant haben.

Und damit kommen wir nun zu den positiven Dingen in dieser Zeit:

Wir sind im Studio gewesen (in Köln und in Düren) für knapp eine Woche und haben in dieser Zeit neun zehn Songs aufgenommen, die wir im Laufe dieses Jahres veröffentlichen werden. Und während wir uns zuhause langweilen, hören wir bereits die ersten Mixes und sind wirklich, wirklich begeistert. Wir glauben alle (das ganze Team), dass das ein paar sehr gute Veröffentlichungen werden.

Des Weiteren haben wir für die zweite Jahreshälfte mal vorsichtig ein paar Gigs geplant. Den ersten geben wir auch schon bekannt: am 11.09. spielen wir zusammen mit CAMU (aus Hawaii und Finnland) im Freundlich+Kompetent in Hamburg!

Und übrigens: Falls ihr mal ein paar Stunden nichts zu tun habt: wir haben jeder eine Playlist auf Spotify veröffentlicht mit 35 Songs die essenziell für unsere Kreativität sind. Dabei geht das ganze von absoluten Popklassikern über Prog-Rock und Folktronica bis hin zu Jazz. Wir freuen uns über jeden, der sich unsere Musik und die Musik die uns inspiriert anhört.

Bleibt gesund, wascht euch die Hände, hamstert nicht,

In Liebe,

Foliot


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